Posts mit dem Label Rezi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26. Januar 2012

[Rezi] "Herr Jensen steigt aus" von Jakob Hein

In diesem kleinen, schmalen Büchlein geht's um den ungelernten Postboten, der nach über 10 Jahren bei der Post in seinem Traumberuf arbeitslos wird. Nach und nach entscheidet er, sich aus dem Leben zu verabschieden ... kein Fernsehen mehr zu sehen, kein Radio zu hören, keine Zeitungen zu lesen und sich an keine Konventionen zu halten.


Interessantes Büchlein, daß zum Nachdenken anregt. Den Protagonisten kann man durchaus verstehen.

[Rezi] "Ich bin hier bloß die Katze" von Hanna Johansen

Nette kleine Geschichte aus der Sicht der Katze Ilsebill, die seit neuestem auch noch einen Hund zu ihrer Familie zählen muss. Kein literarisches Meisterwerk, aber als Katzenbesitzer ganz witzig zu lesen, da man einige Katzenverhaltensweisen wiedererkennt und so mal aus der Sicht des Haustiers beschrieben bekommt.

Das Büchlein ist außerdem mit zahlreichen niedlichen Zeichnungen versehen, die die Geschichte gut unterstreichen.
Es gibt wohl auch ein entsprechendes Buch über einen Hund und auch ein Weihnachtsbuch zur Katze. Beide Bücher kenne ich nicht, aber zumindest das Katzenbuch wandert mal auf meine Wunschliste! :)

[Rezi] "Schoßgebete" von Charlotte Link

Hauptfigur des Romans ist Elisabeth, die mit ihrem Mann und der kleinen Tochter zusammen lebt und 3mal die Woche zur Therapie bei einer Psychologin geht. Sie ist immer kontrolliert, scheinbar immer auf der Hut und kann sich nur beim Sex mit ihrem Mann wirklich fallen lassen, sich frei fühlen. Das Verhältnis zu ihrere Mutter, von der sie sich losgesagt hat und der Unfall kurz vor der Hochzeit mit ihrem Ex-Freund, bei dem ihre Geschwister sterben, beschäftigen Elisabeth sehr und sie macht sich ständig Gedanken über alles, was schieflaufen kann oder schon schiefgelaufen ist.


Im Vergleich zum ersten Buch von Charlotte Roche "Feuchtgebiete" hat mir dieses Buch besser gefallen, wohl auch wegen der autobiographischen Züge. Ich konnte Elisabeth teilweise gut verstehen, ihre Denkweisen nachvollziehen und fand es sehr angenehm, daß die Sex-Szenen, die bei "Feuchtgebiete" doch sehr im Vordergrund standen, in diesem Buch nur vereinzelt auftauchen. Der Schreibstil ist mir etwas zu "plump", zu "einfach", aber dadurch auch recht leicht zu lesen.

8. Januar 2012

[Rezi] "Herrschaft der Alten" von Alfred Bekker

Deutschland im Jahr 2100 und es gibt kaum noch Jugendliche im Land, stattdessen bestehen 3/4 der Bevölkerung aus Alten und Uralten und die Jugendlichen werde für die Pflege und Versorgung der Alten eingespannt. Der 17jährige Benn und seine 3 Freunde wollen das Land verlassen und planen ihre Flucht.

Normalerweise sind solche Zukunftsgeschichten nicht wirklich mein Ding, aber dieses Buch hat mich positiv überrascht. Gut zu lesen, vorstellbare Zukunftsvisionen und eine interessante Geschichte machen dieses Buch echt lesenswert. Ich kam an einigen Stellen an's Überlegen, ob bzw. wie es 2100 in Deutschland aussieht und abläuft und ich finde, der Autor, hat das gut vorstellbar beschrieben und ab und an auch Dinge eingeflochten, die zur Zeit aktuelle sind. So berichtet Benn einmal, daß er irgendwo gehört hat, daß "früher" Menschen mit ihremn Handy laut telefonierend durch die Straßen gegangen sind ... kann er sich 2100 gar nicht mehr vorstellen.
Der Großteil der Geschichte besteht allerdings aus der Planung der Flucht und der Beschreibung des Alltags im Jahr 2100 und ich habe gegen Ende immer drauf gewartet, daß es endlich in Sachen Flucht zum Thema geht. Für meinen Geschmack hätte noch mehr Spannung aufgebaut werden können bzw. die Flucht und ihr Ausgang ausfürlicher beschrieben werden können, es war jetzt nämlich nicht so, daß mich die Geschichte extrem gefesselt hätte. Aber das Ende fand ich doch "rund" und stimmig, so daß ich dieses Buch durchaus weiterempfehlen kann.
Das Buch ist auch als Klassenlektüre ab dem 7.Schuljahr angegeben und für Leser ab 12 geeignet ... aber auch erwachsenen Lesern wird das Taschenbuch gefallen.

Vielen Dank an den Verlag Edition Zweihorn 
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

30. November 2011

[Rezi] "Der wahrhaftige Volkskontrolleur" von Andrej Kurkow

Dieses Buch erzählt vier separate Geschichten. Einmal die von Pawel Dobrynin, der unverhofft zum "Volkskontrolleur auf Lebenszeit" ernannt wird und nun in dieser Funktion seine Familie verlässt und das Land bereist. Die weiteren Geschichten handeln von einem Engel, der aus dem Paradies auf die Erde kam und nun einen "Gerechten" sucht, um wieder ins Paradies zurückzukehren, von einem Künstler mit seinem sprechenden Papagei und einem einsamen Schuldirektor der sich in die Mutter eines Schülers verliebt. Alle diese Geschichten werden abschnittweise erzählt und ich habe das ganze Buch über drauf gewartet, daß diese Geschichten irgendwann zusammengeführt werden, dem ist aber leider nicht so, so daß sich mir der tiefere Sinn hinter den Geschichten nicht so ganz erschlossen hat. Auch hatte ich so meine Probleme mit den russischen Namen und der Tatsache, daß mal der Vor-, an anderer Stelle der Nachname der Personen benutzt wird. Das machte es für mich teilweise schwer, der Geschichte zu folgen.
Der Schreibstil hat mir insgesamt schon irgendwie gefallen, die Handlung etc. scheint mir aber eher was für Leser zu sein, die sich sehr mit Russland und seiner Geschichte beschäftig haben bzw. sich dafür interessieren.
Vielen Dank an den Haymon-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

1. November 2011

[Rezi] "Der Stalker" von Tania Carver


"Der Stalker" ist nach "Entrissen" das zweite Buch der englischen Autorin Tania Carver, im List-Verlag erschienen und mit 472 Seiten ein nicht gerade dünnesTaschenbuch.
Inhaltlich geht es um einen Stalker, wie der Titel schon vermuten lässt ;o), der junge Frauen beobachtet und terrorisiert. Gleich zu Beginn des Thrillers geht es um Suzanne, die schon länger da gefühl hatte, daß sich in ihrer Wohnung Dinge verändern. Ein Handtuch, das eigentlich trocken war ist auf einmal feucht oder ein Wasserglas steht auf der Spüle und sie hat es nicht hingestellt.Als sie dann auch noch nach einem beängstigenden Traum ein Foto von sich selbst in jener Nacht in ihrem Schlafzimmer entdeckt ist klar, daß es jemand auf sie abgesehen hat. Zur selben Zeit wird eine Frauenleiche gefunden und auf einmal ist es für Suzanne fast zu spät ...
Auch in diesem Buch ermittelt, wie auch im ersten Band, das Team um Phil Brennan. Auch seine Lebensgefährtin, die Profilerin Marina, ist wieder mit von der Partie und versucht zusammen mit dem Ermittlerteam Suzanne zu helfen.
Das Buch startet sofort, ohne große Vorgeschichte, in der Wohnung von Suzanne und ziemlich zügig erkennt der Leser, was in dieser Wohnung passiert, wie der Stalker agiert. Das Buch hat mich sofort gefesselt und bis zum Ende auch nicht mehr losgelassen. Dazu beigetragen haben auch die unterschiedlichen Sichtweisen, aus denen man die Geschichte erlebt. So wird aus Sicht des Stalkers, von Suzanne oder dem Ermittlerteam berichtet und man ist gespannt, wie und wann sich die einzelnen Handlungsstränge verbinden und es zum "Finale" kommt. Etwas störend fand ich lediglich die teilweise etwas zu ausführlich erwähnten privaten Probleme von Phil Brennan und Marina, kann man aber verschmerzen.
Das Cover hat mir allerdings auch nicht wirklich gefallen. Die Farbgebung sieht irgendwie nach einem amerikanischen Buch aus, ist nicht so mein Geschmack. Den "Untertitel" finde ich auch völlig schlecht gewählt: "Er beobachtet. Er weiß, wo du bist. Er ist ... DER STALKER". Erinnert mich irgendwie sehr an schlechte Filme auf bekannten Privatsendern.
Aber das alles tut der Spannung und dem flüssigen Schreibstil der fesselnden Geschichte keinen Abbruch und ich werde auf jeden Fall auch noch den ersten Teil der Reihe lesen!

Vielen Dank an BloggDeinBuch und den List-Verlag 
für die Bereitstellung des  Rezensionsexemplars.
Zu bestellen ist das Buch HIER.

7. September 2011

[Rezi] "Der Sünde Sold" von Inge Löhnig

1.Satz: Lautlos schob er die Blende beiseite und späte durch den schmalen Spalt ins Innere des Gewölbes.

Der erste Fall von Kommissar Konstantin Dühnfort und die folgenden zwei Bücher sind auch schon auf meinem SUB: :) Zu Beginn des Krimis verschwindet ein kleiner Junge spurlos und das ist im weiteren Verlauf nicht die einzige Person die gesucht wird. Nach und nach stellt sich heraus, das es sich bei dem Täter um einen Sadisten handelt, der in religiösen Wahnvorstellungen lebt. So steht schon in der Bibel "denn der Sünde Sold ist der Tod" und dieses Zitat ist quasi das Credo des sadistischen Täters, aber Sünder gibt es viele ...
Die Geschichte spielt in Bayern und ist, wie gesagt, der erste Fall des Ermittlerteams um Kommissar Dühnfort. Anfangs begann der Krimi für meinen Geschmack etwas "langsam", die Spannung steigerte sich aber kontinuierlich und gegen Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut gefallen haben mir auch die eingestreuten Kapitel aus Tätersicht, die einen immer wieder zum Grübeln bringen, wer wohl der Täter ist. Auf jeden Fall werde ich auch die zwei Folgebände lesen, auch wenn ich eigentlich lieber "blutigere" Thriller mag.

29. August 2011

[Rezi] "Wie Kinder lesen und schreiben lernen" von Bredel/Fuhrhop/Noack

Im vorliegenden Buch der drei Professorinnen für deutsche Sprache bzw. ihre Didaktik geht es, wie der Name schon vermuten läßt, um den Schriftspracherwerb von Kindern. Zu Beginn des Buches wird ausführlich auf die deutsche Schrift an sich, die Satzzeichen und das Schriftsystem eingegangen, bevor dann der Ablauf des Schriftspracherwerbs verdeutlicht wird. Auch möglichen Fehlern und Störungen dabei ist ein Kapitel gewidmet, ebenso wie dem Schriftspracherwerb von Kindern anderer Herkunftssprachen. In einem weiteren Kapitel geht es dann um Fördermöglichkeiten auch über die schulische Förderung hinaus.
Gerade vor dem Hintergrund von PISA ist das Thema Schrifterwerb und eine entsprechende Förderung in vieler Munde, denn was für uns Erwachsene wie selbstverständlich scheint, ist bzw. kann für Kinder teilweise sehr mühsam sein. In diesem Buch sind nun Methoden und Anregungen zu finden, wie man Kinder auf diesem Weg unterstützen kann, z.B. auch wenn deren Muttersprache nicht Deutsch ist. 
Das Buch richtet sich an alle Personen, die sich mit dem kindlichen Schriftspracherwerb beschäftigen, wie z.B. LehrerInnen, ErzieherInnen, aber auch Eltern. Für Eltern ist das Buch meiner Meinung nach nicht wirklich geeignet, da es doch zahlreiche spezifische Fachwörter enthält, die Personen, die sich nicht ständig mit dem Thema befassen, die Lektüre des Buches doch sehr erschwert, auch wenn am Ende des Buches ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen enthalten ist. Für Lehrer, besonders an Grundschulen, halte ich das Buch allerdings für sehr sinvoll und hilfreich, um bestimmte Fehler der Kinder zu verstehen, interpretieren zu können und die Kinder bei der Weiterentwicklung ihrer schriftsprachlichen Fähigkeiten zu unterstützen. Ich als Logopädin in einem Sprachheilkindergarten hatte mir auch Anregungen zur vorschulischen Förderung des Schrifterwerbs erhofft, wurde da aber in diesem Buch leider nicht wirklich fündig. 
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Vielen Dank an BloggDeinBuch und den A.Francke Verlag
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 
Bestellen kann man das Buch HIER.
 

21. August 2011

[Rezi] "Alice im Netz" von Antje Szillat

1.Satz: Der Innenhof lag um Dunkeln und war menschenleer.

Alice ist Schülerin eines Gymnasiums und betreibt außerdem noch als "Rasende Rita" einen Blog im Internet, in dem sie gerne mal über Lehrer oder Schüler lästert. Eines Tages bekommt sie eine e-Mail von einem ihr unbekannten Jared. Anfangs denkt sie noch an einen Scherz ihrer besten Freundin, doch schnell bald merkt sie, daß dem nicht so ist. Jared weiß viel über Alice' Altag und langsam aber sicher beginnen die Mails ihr Angst zu machen. Aber alles, was der ominöse Jared über Alice weiß, hat sie ihm selbst verraten ... in Online-Communities wie Facebook oder SchülerVZ, in denen Alice aktiv ist und regelmäßig alles Mögliche von sich postet ...

Die Autorin Antje Szillat behandelt mit diesem Taschenbuch ein sehr aktuelles Thema. Wer von uns ist nicht z.b. bei Facebook vertreten oder twittert oft fast lückenlos seinen Tagesablauf. In diesem Buch geht es um die Gefahren, die in so einem "unüberlegten" Internetverhalten liegen. Alice denkt, sie ist mit ihrem Pseudonym der "rasenden Rita" geschützt und für keinen Außenstehenden zu erkennen, muß sich aber eines Besseren belehren lassen und bekommt es mit der Angst zu tun.
Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen, so daß ich es in einem Rutsch gelesen habe. Die Spannung wird auch das ganze Buch über gehalten. Besonders gut hat mir gefallen, daß man so kurz vor Ende meint, der "Fall" hat sich geklärt, dem ist dann aber nicht so, sondern es gibt noch einen spannenden Plot. Sehr gelungen.
Zu diesem Buch gibt es auch Unterrichtsmaterialien für das 7.-10. Schuljahr, es ist also auch als Schullektüre gedacht und eignet sich meiner Meinung nach sehr gut dafür, da das Thema ja wirklich sehr aktuell ist und in der besagten Altersgruppe quasi jeden betrifft. Auch ich bin durch etwas ans Grübeln gekommen bezüglich meines Internetverhaltens und werde mir da auch weiterhin Gedanken drüber machen.

Vielen Dank an den Verlag Edition Zweihorn für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

10. August 2011

[Rezi] "Königskinder" von Gernot Gricksch

1.Satz: Hallo, Du!
Da ich von dem Buch doch ziemlich begeistert war, will ich dazu doch noch mal eine kleine Rezension schreiben. Ich hab ja schließlich auch versprochen, mich regelmäßiger zu melden! :)
In dem Buch von Gernot Gricksch geht es um einen Jungen und ein Mädchen, die am selben Tag quasi am selben Ort geboren werden, sich aber nicht kennenlernen. Man verfolgt die Leben der beiden Personen über 40 Jahre und erlebt mit, wie unterschiedlich die Beiden diese Jahre verbringen und immer auf der Suche nach dem großen Glück sind. Besonders gefallen haben mir auch die geschichtlichen Hintergründe der jeweiligen Zeit, die immer mit in die Geschichte eingebunden werden. Das macht das Buch irgendwie gut nachvollziehbar, man kann sich gut in die Zeit "einfühlen" und evtl. eigene Erlebnisse zu der Zeit erinnern. Wie gesagt, die Beiden sind immer auf der Suche nach dem großen Glück und wissen nicht, daß sie sich dauernd um ein Haar verpassen, sich ganz oft fast über den Weg laufen oder sogar kennenlernen ....
Das Ende wird hier natürlich nicht verraten und ich hatte auch etwas Bedenken, daß es mir nicht gefallen wird. Abder dem war ganz und gar nicht so, das Ende rundet die ganze Geschichte gelungen ab. Und besonders auch der tolle, kurzweilige und lustige Schreibstil von Gernot Gricksch macht's zu einem echten Lesevergnügen das ich nur empfehlen kann!

7. August 2011

Lebenszeichen und Aktualisierungen

Da bin ich auch mal wieder, lang lang ist's her! Da muß ich mich wohl mit abfinden, daß ich zeitweise reell motiviert bin beim Thema Buch-Blog und dann'ne Zeitland auch gar nichts mehr hier mache sondern in den anderen Töpfen rumrühre. Gefällt mir irgendwie auch nicht so recht, aber meine Tagen haben definitiv zu wenig Stunden für die ganzen Sachen, die ich gerne machen will, mal ganz abgesehen von den Sachen, die gemacht werden müssen ... Aber ihr könnt mir glauben, ich versuche das zu ändern und mich mindestens einaml in der Woche hier zu melden bzw. auf euren Blogs vorbei zu gucken. Es gibt ja schließlich soooo viel bei euch zu entdecken und zu lesen und zum Thema zu berichten, da sollte ich das doch wohl mal annähern regelmäßig schaffen! TSCHAKKA!! Wenn hier mal wieder zu lange eine Flaute herrscht dann tretet mir ruhig auf dpe Füße ... ich brauch das!! :)
Ich versuche dann mal eben, meinen Blog wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, seit Februar habe ich ja doch bissi was gelesen. :) Ich schreib da jetzt keine ellenlangen Rezis, aber kurz mitteilen, welche Bücher von meinem SUB verschwunden sind und wie die mir gefallen haben will ich dann doch. Ich hab mir jetzt auch überlegt, ein klitzekleines Bewertungs-"Modul" miteinzubauen, damit gleich auf einen Blick erkennt, wie mir das entsprechende Buch gefallen hat.
Los geht's ....
 "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway
Bewertung: 2 von 5 Sternen

Das Buch hat mir nicht so gefallen, bin wohl nicht wirklich für philosophische Klassiker gemacht.



"Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sternen

Anfangs kam ich nicht so in die Geschichte rein, aber als es so ab Mitte des Buches wieder um die Hungerspiele ging, war ich gefesselt.






"Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz
Bewertung: 1 von 5 Sternen

Das Buch hat mir nicht wirklich gefallen, deshalb hab ich auch nur ca. ein Drittel gelesen. Die vielen Personen- und Ortswechsel waren mir einfach zu viel, kam gar nicht in die Geschichte rein.





"Der Augenschneider" von Valentina Berg
Bewertung: 3 von 5 Sternen

Die Geschichte schien mir häufig doch sehr konstruiert und "übertrieben", nicht so mein Ding.


"Männertaxi" von Andrea Kossmann
Bewertung: 4 1/2 von 5 Sternen

Von diesem Buch war ich echt positiv überrascht. Ich fand's richtig witzig, gut zu lesen, kurzweilig. Kann ich nur weiterempfehlen!







"Königskinder" von Gernot Gricksch
5 von 5 Sternen

Was für ein tolles Buch!! Witzig, traurig, fesselnd, toll geschrieben, wunderbare Geschichte ... bin rundum begeistert!!






So, soviel erstmal zur schnellen Aktualisierung. Jetzt werde ich mich erstmal ein wenig durch eure Blogs wühlen und mal sehen, was ihr in der letzten Zeit so Nettes gelesen habt.

Und ich verspreche hoch und heilig, daß mein nächster Post nicht wieder so lange auf sich warten läßt!!

9. Februar 2011

[Rezi] "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" von Suzanne Collins

1.Satz: 
Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt.

Die Handlung des ersten Teil des Panem-Trilogie kennt inzwischen wohl annähernd jeder, mindestens die groben Züge. An sich bin ich ja nicht so ein Freund von Fantasy-Future-Endzeit-Themen/Büchern, aber da man ja wirklich überall von der Reihe gehört oder gelesen hat und mir die Bücher auch einige Freundinnen nahegelegt haben, kam ich auch nicht drumrum.
Und ich wurde nicht enttäuscht und bin froh, daß ich schon Band 2 und 3 auf meinem SUB habe. :)
Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen und die Autorin schafft es ziemlich gut, an zahlreichen Stellen die Spannung zu steigern. Einzig das Ende  hat mir nicht so ganz gefallen, für meinen Teil passierte da dann doch etwas viel auf'n mal, als wenn das Finale nochmal mehr als furios werden sollte. Aber das ist auch nur ein kleiner Minuspunkt, insgesamt ist die Geschechte um Katniss und Peeta toll und ich bin gespannt, wie's weitergeht!

16. Januar 2011

[Rezi] "Der Plätzchenclub" von Ann Pearlman

1.Satz:
Ich bin die Nummer eins der Cookie-Hexen, daher trifft sich der Christmas Cookie Club bei mir - immer am ersten Montag im Dezember.

Damit wäre der grobe Inhalt eigentlich schon gut beschrieben. 12 Frauen treffen sich seit Jahren immer in der Weihnachtszeit. Sie tauschen Plätzchen aus und berichten bei der "Präsentation" der Leckereien über ihr vergangenes Jahr oder was ihnen grad so wichtig ist. Dabei kommen allerlei Themen "auf's Tabeltt": Tod, Liebe, unerfüllter Kinderwunsch, Streit, Freundschaft, Sex, Ehebruch, ...
Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und auch gleich danach begonnen, paßt ja auch perfekt in die Zeit. Schon ziemlich zu Beginn der Lektüre kam mir gleich in den Sinn, daß das Buch perfekt für eine Verfilmung mit Diane Keaton, Meryl Streep und Julia Roberts in den Hauptrollen wäre. Man liest die Schauspielerinnen da quasi raus und insgesamt ist das Buch schon wie so'n typischer amerikanischer Frauen-Film. Nicht wirklich fesselnd, ganz nett halt.

13. Juni 2010

"Pärchenabend forever" von Susanne Klingner und Bastian Obermayer


1.Satz:
Es war ein Sonntagmorgen Mitte November, als Una und ich beschlossen, unsere Liebe zu ruinieren.

Una und Per sind noch gar nicht so lange ein Paar und beschließen, mehr oder weniger gemeinsam, zusammen zu ziehen. Auf dem Weg dahin und währenddessen gibt's einige Fragen zu klären und unterschiedliche Standpunkte unter einen Hut zu bringen. Das ganze wird in diesem Roman aus den zwei Perspektiven von Una und Per beschrieben.
Ich hab das Buch als Testleseexemplar bei Lovelybooks gewonnen und mich auf ein lustiges Buch gefreut. Es ist auch teilweise ganz amüsant, aber so richtig gelacht hab ich nicht. Die zu erwartenden Probleme werden oft eher nur kurz angerissen und nicht so wirklich geklärt, da hätte man mehr draus machen können. Das Ende fand ich dann zwar nett, aber nicht so ganz realistisch, ich hätte da eher was anderes erwartet.
Ein nettes Büchlein, aber mehr auch nicht!

30. Mai 2010

"Der Fönig" von Walter Moers


1.Satz:
Eines Tages erwachte der Fönig zum Gezwitscher einer Fohlmeise, eines Folibris und eines Faninchens, denn in seinem Fönigreich wurden alle Ks durch Fs ersetzt.

Und so geht's im ganzen Büchlein weiter mit den ersetzten Buchstaben. Deshalb sollte man das Buch unbedingt (!!) laut lesen und am besten noch jemandem vorlesen. In meinem Fall war's mein Freund und wir haben doch einige Male herzlich gelacht. Richtig was Lustiges für Zwischendurch!

"Das Kind" von Sebastian Fitzek

1.Satz:
Als Robert Stern vor wenigen Stunden diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging.

Der Strafverteidiger Robert Stern soll einen 10jährigen Jungen vertreten, der behauptet, er hätte vor 15 Jahren mehrere Menschen umgebracht. Er sieht sich nämlich als Reinkarnation eines Mörders und tatsächlich finden sich die Opfer auch an den vom Jungen beschriebenen Stellen.
Aber das ist nur der Anfang und ein kleiner Teil der Story, es kommen noch ganz andere Themen drin vor, die nicht unbedingt was für zarte Seelchen sind. Man kommt, wie man's vom Autor kennt, zügig in die Geschichte rein und mag das Buch kaum aus der Hand legen. Absolut fesselnd und spannend. Reinkarnation, Hypnose und so sind allerdings nicht so meine Themen, da war's mir dann teilweise etwas zu "speziell". Aber trotzdem absolut lesenwert, ich hab hier ja noch "Splitter" auf'm SUB und den "Augensammler" mußm ich mir auch noch zulegen,

14. Mai 2010

"Die Frau im Mond" von Milena Agus

1.Satz:
Großmutter lernte den Reduce im Herbst 1950 kennen.

Milena Agus erzählt hier die Geschichte ihrer Großmutter, die von der Sehnsucht nach der großen Liebe erfüllt ist. Sie schreibt glühende Liebesbriefe und Gedichte an mögliche Verehrer, verschreckt diese aber eher dadurch und findet lange keinen Ehemann, was auf Sardinien schon eine Schande ist. Spät heiratet sie dann doch noch, allerdings handelt es sich um eine Vernunftehe, fast sogar platonisch, auf jeden Fall ohne verliebt sein. Doch später, während eines Kuraufenthaltes, lernt die Großmutter ihre große Liebe kennen und kurze Zeit später wird der Vater der Autorin geboren. Wer ist nun sein Vater?!
Ein nettes kleines Büchlein mit einem überraschenden Ende.

"Das fünfte Kind" von Doris Lessing

1.Satz:
Harriet und David lernten einander bei einer Betriebsfeierkennen, zu der sie beide nicht besonders gern gegangen waren, doch merkten sie sofort, daß dies der Moment war, auf den sie gewartet hatten.

In diesem schmalen Büchlein geht es um ein Ehepaar, das sich eine quasi perfekte Familie aufbaut .... bis Ben, das fünfte Kind, geboren wird. Er ist nicht wie die anderen Kinder sondern vielmehr ein "Scheusal" das Tiere tötet, Menschen qält und kaum fähig zu adäquatem Kontakt ist. Die Famile versucht, mit Ben klar zu kommen, die anfangs herrschende Harmonie wird allerdings ziemlich zügig durch Ben und die durch ihn entstehenden Probleme zerstört.
Fesselnd geschrieben. Die Geschichte behält man noch länger im Kopf, auch wenn mir das Ende nicht so wirklich gefiel. Die Fortsetzung würde mich jetzt auch noch interessieren.

"Die Taube" von Patrick Süskind

1.Satz:
Als ihm die Sache mit der Taube widerfuhr, die seine Existenz von einem Tag zum andern aus den Angeln hob, war Jonathan Noel schon über fünfzig Jahre alt, blickte auf eine wohl zwanzigjährige Zeitspanne von vollkommener Ereignislosigkeit zurück und hätte niemals damit gerechnet, daß ihm überhaupt noch etwas anderes Wesentliches würde widerfahren können als dereinst der Tod.

In diesem kleinen Büchlein wird ein heißer Freitagmorgen im August 1984 beschrieben, an dem der quasi als Einsiedler lebende Jonathan Noel eine Taube vor seiner Wohnung entdeckt, wodurch seine starre und eintönige Lebensordnung völlig aus den Fugen gerät.
Mich erinnerte die Geschichte teilweise an "Die Verwandlung" von Kaffka, obwohl sich hier niemand offensichtlich verwandelt, aber die Hauptfiguren erscheinen mir doch recht ähnlich.
Ein kleines Büchlein, toll geschrieben und man kann die entstehende Panik von Jonathan sehr gut "miterleben".

"Drachenläufer" von Khaled Hosseini

1.Satz:
An einem eiskalten, bedeckten Wintertag des Jahres 1975 wurde ich - im Alter von zwölf Jahren - zu dem, der ich heute bin.

Die Geschichte beginnt 1975 in Kabul, wo der reiche 12jährige Amir und sein armer "Freund" und Diener Hassan leben und u.a. auch bei Drachenwettbewerben mitmachen. Nach solch einem Drachenwettbewerb kommt es zu eine. grausamen Ereignis und nach und nach trennen sich die Wege der beiden Jungs, denn Amir kann mit seiner Schuld und in der Nähe von Hassan nicht leben. Jahre später kehrt Amir zurück nach Kabul und versucht, seine Schuld zu tilgen.

Das Buch ist wirklich fesselnd, spannend, traurig, berührend, nachdenklich stimmend ... ich war/bin begeistert! Man kann der Geschichte über die Jahre sehr gut folgen und die einzelnen Figuren werden sehr gut beschrieben. Ein wirklich lohnendes Buch!