1.Satz:
Als ihm die Sache mit der Taube widerfuhr, die seine Existenz von einem Tag zum andern aus den Angeln hob, war Jonathan Noel schon über fünfzig Jahre alt, blickte auf eine wohl zwanzigjährige Zeitspanne von vollkommener Ereignislosigkeit zurück und hätte niemals damit gerechnet, daß ihm überhaupt noch etwas anderes Wesentliches würde widerfahren können als dereinst der Tod.
In diesem kleinen Büchlein wird ein heißer Freitagmorgen im August 1984 beschrieben, an dem der quasi als Einsiedler lebende Jonathan Noel eine Taube vor seiner Wohnung entdeckt, wodurch seine starre und eintönige Lebensordnung völlig aus den Fugen gerät.
Mich erinnerte die Geschichte teilweise an "Die Verwandlung" von Kaffka, obwohl sich hier niemand offensichtlich verwandelt, aber die Hauptfiguren erscheinen mir doch recht ähnlich.
Ein kleines Büchlein, toll geschrieben und man kann die entstehende Panik von Jonathan sehr gut "miterleben".

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