4. April 2010

"Urlaub mit Papa" von Dora Heldt

Hier kommt dann auch gleich meine erste Rezension, wenn man's so nennen kann/will. :)
Ich hab das Buch mal irgendwann von einer Freundin empfohlen bekommen und hab's mir dann auch mal zugelegt. Jetzt war mir letztens mal NICHT nach'nem Thriller oder Ähnlichem und da hab ich mir das Buch hier aus dem Regal gegriffen.

1.Satz:
"Es sind doch nur zwei Wochen."

So geht's los und man ahnt gar nicht, wie lang 2 Wochen sein können!
Die 45jährige Christine soll ihren Vater mit in den Urlaub nach Norderney nehmen, weil ihre Mutter operiert wird und der Papa ja nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen, geschweige denn sich farblich passend anzuziehen ... farbenblind ist er nämlich auch noch! Christine wehrt sich anfangs noch, nimmt ihn schlußendlich aber doch mit auf die Insel ... und erlebt einige anstregende, nervenaufreibende, aber für den Leser vor allem witzige Tage mit Kneipenrenovierung, Heiratsschwindler, Zeitungsfuzzi, Verehrerinnen und noch einigem mehr!

Das Buch ist "leichte Kost", was aber keineswegs abwertend gemeint ist. Man kann's schnell und einfach lesen und kommt zügig rein in die Geschichte, nicht zuletzt weil die Personen klasse beschrieben sind und einem, bis auf wenige Ausnahmen, auch sofort sympathisch sind. Ich habe an einigen Stellen gedacht, daß ich echt froh bin nicht so einen Vater wie Heinz zu haben. An anderen Stellen hab ich aber auch durchaus meinen Papa wieder gefunden ... aber egal wie, es liest sich immer echt lustig und ich habe einige Male herzlich gelacht oder geschmunzelt! Den zweiten Teil "Tante Inge haut ab" werde ich mir auf jeden Fall auch mal besorgen!!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Klingt auf jeden Fall interessant, wenn ich mal wieder in einer "kein Thriller"-Phase bin. Danke für den Tipp!